Die beste Mama der Welt…

Heute habe ich mal wieder den Titel: „beste Mama der Welt“ bekommen… *hach*

-wenn es doch nur immer so einfach wäre; Nach der Schule (ohne Hausaufgaben machen) erst zu  Mc Donalds, dann in die Autowaschstraße (super spannend) und dann noch in einem großen Spielwarenladen das Taschengeld „auf den Kopf hauen“ lassen.

Mamasein könnte soooooo leicht sein!!! 🙂  🙂

-Da wünscht man sich doch fasst, man könnte diesen blöden Erziehungsauftrag einfach fristgerecht zum Monatsende kündigen und ganz unbeschwert und fröhlich >>von einem Tag zum nächsten entscheiden. Und mit diesen ganzen kleingedruckten Klauseln wie: -das Kind braucht eine ausgewogene Ernährung, -es braucht viel und gesunden Schlaf, -Hände waschen, -Zähne putzen, -Haare waschen (Kreischalarm), -nicht schmieren, keine Schimpfwörter, Hausaufgaben machen, Bewegung an der frischen Luft, nicht so viele Süßigkeiten, nicht so viel Fernsehen…. und und und…-hat man dann gar nichts zu tun….

–nie wieder schimpfen, dass wäre so schön!! (Obwohl unsere Kinder sicher ganz verstört wären, da sie dies wahrscheinlich für eine große Leidenschaft von uns halten.)

Natürlich, würde das nicht funktionieren, wissen wir doch! -Ja, schon klar… aber träumen kann man ja mal davon…. *hach*  🙂

Jede Mutter, die ihr Kind liebt (und das sind mindestens 99,5%) will schließlich dass aus dem Nachwuchs ein anständiger, gesunder und ordentlicher erwachsener Erdenbürger wird. Im Erbgut ist zwar schon so einiges festgelegt, aber zum Beispiel: -Benehmen- wird eben doch eher von „außen“ geformt. Hier ist also wieder ganz klar, die wichtigste Funktion>> die Vorbildfunktion. Ich habe da mal irgendwo dieses tolle Zitat gelesen: „Man kann an den Kindern herumerziehen wie man will, sie machen einem ja doch alles nach!“ … ist was dran, oder?!

Und die „Gernaufbleib“-, „Gernnasch“- und „Nichthörenwollengene“ die gilt es geschickt oder mit guten Argumenten auszutricksen. Darin sind wir ja schließlich Profis (vielleicht nicht immer, aber immer öfter). Spätestens in der Pubertät machen Letztere natürlich auch noch mal einen riesen Wachstumsschub, wo dann nur noch zu hoffen bleibt das dass „Gernsaufgen“ beim eigenem Nachwuchs weniger prächtig entwickelt ist als bei anderen „Artgenossen“….

-Aber bis dahin…. haben –zumindest wir noch Zeit!

Wie auch immer… alles haben wir Mamas natürlich nicht in der Hand (obwohl wir es gern hätten…)

-Wir können Tränen trocknen- nicht verhindern.

-Wir können Verletzungen versorgen- auch sie leider oft nicht verhindern.

-Wir können Fehler verstehen, verzeihen –aber verhindern das sie gemacht werden?? – Nein, nicht immer.

-Wir kochen (und essen!!!) die gesündesten Sachen- und können doch nicht verhindern das fettige Nuggets      oder Hamburger und Pommes unseren Kindern besser schmecken…

-Wie es aussieht ist Mamasein >>also echt ein ziemlich undankbarer Job!…

-ABER>> in welchem Job kann man sonst>> zusammen Geschichten träumen, die Welt erforschen (egal ob in Büchern oder vor Ort), nochmal ein klein wenig Kind sein, wieder über Fritzchen-Witze lachen, sich bösen Traummonstern mutig entgegenstellen, stundenlang Ameisenstraßen bestaunen, sich wie verrückt über Schnee freuen, im Garten nach Dinosaurierknochen graben, spontane Kuschelpausen einlegen, kompetent erscheinend und ohne Doktortitel tausende „Warumfragen“ plausibel und genau richtig erklären, im Kino Popcornschmatzend über Disney-Filme lachen, voller Vorfreude Ostereier bemalen, mal mit Freude Stiefel putzen……und vieles mehr?

-Fazit: der Mamajob ist zwar nicht immer leicht… und das mit den Feierabendzeiten ist auch so eine Sache… aber wir haben es ja so gewollt!!! –Und das ist auch gut so!

-Vor allem für mich (heute) >> „der besten Mama der Welt“ ….

–und wer´s glaubt………………….. wird glücklich!  🙂  🙂

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3 Kommentare zu “Die beste Mama der Welt…

  1. Hallo Tina!

    Das hast Du wieder mal schön beschrieben, was Mamas alles machen und können müssen. Es ist schon ein umfangreicher Job, das Mamasein. Aber er ist auch wunderbar, wenn wir sehen, wie die Kinder sich entwickeln. Na und sie geben uns ja auch sehr viel Kraft und Glücksgefühle, wenn man sieht, daß sie glücklich sind.

    Ich bin ja schon lange eine Großmama für 3 Jungen gewesen und ich muß sagen, als Großmama sieht man alles noch viel deutlicher als bei den Kindern. Ich habe festgestellt, daß einem als junge Mama sehr viel verloren gegangen ist. Wahrscheinlich liegt es daran, weil man so unerfahren ist und dadurch gar nicht alles so richtig mitkriegt. Großmama sein ist wunderbar!!! Das wirst Du ja auch noch erleben, Tina. Wenn es auch noch ne Weile dauert. Meine Enkel waren sehr oft, und nicht nur einen Tag, bei mir. Ich habe alles mit ihnen durchgemacht. Nicht etwa nur Vergnügen, sondern auch Krankheiten, Lehrstellensuche usw. Urlaub, ohne wenigstens einen Enkel mitzunehmen, war kein Urlaub. Jetzt sind sie groß und gehen ihre eigenen Wege. So ist eben das Leben, aber es war eine wunderschöne Zeit und man ist stolz, wenn aus ihnen was geworden ist.

    Liebe Tina, ich bin begeistert, wie Du es mit der Kindererziehung (und Tiererziehung) machst. Ihr seid eine tolle Familie!!!

  2. Liebe Erika,

    vielen lieben Dank für Deinen netten Kommentar! Oh ja, auf´s Großmama sein freu ich mich auch schon sehr!!! Und für den Fall >>dass mein „Kleiner“ wenn er mal ein richtig „Großer“ ist, mit Familienplanung so gar nichts am Hut hat, dann borge ich mir eben die Enkel von einer Freundin aus (irgendwo wird sich schon Nachwuchs finden…:-) ..und dann sind ja da auch immer noch unsere Tiere, da hast Du schon Recht, denn ohne- geht hier gar nichts..und so wird es auch bleiben… ganz liebe Grüße! 🙂

  3. Liebe Tina,

    Ja, Mama sein: Für mich eine wunderbare, nicht mehr wegzudenkende Lebenserfahrung. Es ist nicht immer einfach (was ist das schon). Aber für mich die schönste Aufgabe auf der Welt!!!

    Ganz liebe Grüße

    Doreen

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