Unsichtbare Freunde …

Als ich neulich beim Einkaufen eine Mango in der Hand hielt, fiel mir sofort wieder der ehemalige, zeitweise „Weggefährte“ von meinem Junior ein.  Als ich das erste Mal von ihm hörte war mein Kleiner zweidreiviertel Jahre und einen Keks und fing gerade an in die Spielgruppe zu gehen. Zu Mango gesellte sich irgendwann auch „Trietra“, oder war es andersrum? Weiß wirklich nicht mehr wer zuerst da war, ist ja auch egal. Fakt: Mango und Trietra waren plötzlich da. Nun ja, wir Großen konnten sie nicht wirklich sehen… aber es war trotzdem ratsam (der Stimmung wegen) sie nicht zu hinterfragen.  Wenn sich Junior ständig in eine Ecke gesetzt hätte um mit ihnen zu plaudern, nun dann hätte ich mir vielleicht früher oder später Sorgen gemacht, aber da es zumeist ausschließlich darum ging; die wildesten Geschichten über deren Erlebnisse zu erzählen, war die Sache mit den Beiden eigentlich sehr unterhaltsam. 🙂

Denn Trietra und Mango waren so eine Art „Superhelden“  im Kindergartenalter und natürlich Angst – Schmerz – und Sorgenfrei. Sie konnten auf „ 50 hochhohe“ Bäume klettern, 5 Purzelbäume hintereinander machen (auch rückwärts), mit Tieren sprechen… und und und …  doch das Allerbeste (aus Kindersicht) war > ihre Eltern erlaubten ihnen quasi alles. Sie mussten weder ins Bett, –  wenn es am Schönsten war, noch sollten sie irgendwas aufräumen und natürlich mussten sie vor dem doppeltem Salto in die Pfütze nicht erst Gummistiefel und Matschesachen anziehen! Und Süßigkeiten? – Natürlich immer und überall. …. Auf meine Vermutung;  die Beiden könnten möglicher Weise Probleme mit den Zähnen haben, kam sofort ein entsetztes: „Nö, die sind doch nicht echt, die dürfen das…!“ … ähm … ja!

Manchmal allerdings… fingen die beiden Strolche doch tatsächlich an >> meinen Kleinen zu Unfug anzustiften. – Diese Lümmel!

Hmmm… was macht man da?? Mit Unsichtbaren schimpfen? Oder doch lieber mit dem, der da sichtbar vor einem steht, aber mit gefühlten 10cm großen Unschuldsaugen dreinschaut?  … ich habe mich seinerzeit entschieden die elterliche Fürsorge für die zwei frechen Gesellen Zeitweise  einfach auch noch mit zu übernehmen…

Unsichtbar, oder nicht! Grober Unfug kam (und kommt) hier nicht ins Haus!!!! … es sei denn > er bleibt unsichtbar!

… hihi   😉

Kurz vor dem vierten Geburtstag von meinem Sohn sind die zwei übrigens wieder sang und klanglos verschwunden … einfach so. Und zugegeben: ein Bisschen vermisst wurden sie hier schon (von mir … *seufz* aber pssst. das unser Geheimnis!   😉  )

Haben oder hatten Eure Kinder denn auch unsichtbare Freunde? Erzählt doch mal!

Und falls Trietra und Mango nun bei Euch wohnen, bestellt ihnen liebe Grüße!  🙂    🙂

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Ein Kommentar zu “Unsichtbare Freunde …

  1. Solch unsichtbare Freude sind doch wunderbar, ganz egal wie sie auch heißen 🙂
    Ich habe den Blog gerade durch Zufall gefunden und mich gefreut, da ich ebenfalls Kinderbuchautorin bin und seit kurzem auch einen eigenen Blog zu meiner offziellen Homepage führe 🙂
    Liebe Grüße

    Sabine

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