Weihnachtsferien

Ich gebe zu: am Anfang war ich gar nicht begeistert – schon wieder Ferien!
Die Herbstferien waren doch erst seit gestern vorbei, oder? – so kam es mir zumindest vor…
Keine Zeit zum schreiben – schon wieder!
Vielleicht gibt es ja doch ein paar ruhige Stunden? Versuchte ich mich zu trösten. So zwischen Weihnachtsschmaus und Silvesterkrach(ern)? – Bestimmt!
Natürlich gab es diese „ruhigen Stunden nicht“ – dafür aber jede Menge Trubel…
(wie immer in den Ferien)

Wir waren also bei Omi und Opi, haben dort mit Opi die Zeit vergessen, viele Spiele gespielt, sind mit Omi um die Wette Roller gefahren, haben Geschichten „von früher“ gehört, waren im Zoo, auf dem Weihnachtsmarkt, haben laut und schief Weihnachtslieder gesungen, Familie und Freunde getroffen, hatten Besuch, waren im Zirkus, haben „Stadt, Land, Fluss“ gespielt, waren Schlittschuhlaufen, haben Silvester Kindersekt getrunken und ausgelassen Limbo getanzt, haben zuhause „Kino“ geschaut, sind Skateboard gefahren, haben gemalt, geträumt, gekichert, im Wald Abenteuerwege gefunden…

Und nun frage ich mich; was, von all den Dingen, hätte ich wohl ohne Dich (mein Kind) getan?
tja…
Fazit: es ist nicht immer so wie wir es gerne hätten, stimmt! Manchmal, ja, manchmal – da ist alles sogar viel, viel schöner!!! ❤

Tina Birgitta Lauffer

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Jetzt ess doch wenigstens noch ein Gummibärchen! – ähm…

Dieser Satz schrie förmlich nach einem Blogeintrag, nachdem er hier heute Morgen um halb sieben gefallen war. Mein Sohn war eigentlich schon immer ein Frühstücksmuffel. Da konnten noch nicht mal kunterbunte (und ach so gesunde…) Cerealien oder lachende Nutellaschnutentoasts was dran ändern. Auch mag er leider weder Milch noch Kakao. Zu Kindergarten – und Grundschulzeiten konnte ich das, trotz, dem Mutter-Futter-Reflex noch einigermaßen als „ist eben so“ akzeptieren, aber nun?

Der Wecker klingelt vor sechs und darauf folgen nun sieben Stunden aus dem Haus sein und dazu ein anstrengender Gymnasialschüleralltag.
Auf geäußerte Bedenken meinerseits, wie: „Dein Kopf braucht doch Energie, so ähnlich wie ein Automotor, der braucht auch Benzin, sonst funktioniert er nicht.“ Kam als Antwort: „Ich hab halt einen Energiesparkörper, Mama.“ – „Ähm ja… ist klar!“ 😀

– Wenn besagter Energiesparkörper dann wenigstens ausgiebig aus seiner mitgenommenen Frühstücksdose auftanken würde, wäre ja alles halb so schlimm. Aber für „Boxenstopps“ scheinen auf der weiterführenden Schule allenfalls ein paar Sekunden abzufallen. In etwa so: Pausenklingel – stopp, Bücher rein –stopp, Dose raus – stopp, reingreifen – stopp, Dose zurück – stopp und mit Vollgas auf den Pausenhof… wwwwwwwwwwwwwummm

Mit diesem (Ge)Wissen kann in der mütterlichen Verzweiflung schon mal so ein Satz fallen. – tja…

Aber das Gute an so Sachen ist ja, wenn der Nachwuchs schon nicht aufgeweckt wird, dann doch wenigstens man selbst. Höchste Zeit mal wieder zu entspannen und darauf zu vertrauen, dass demnächst doch noch alles besser wird. Und wenn nicht, dann gibt es eben wieder Gummibärchen… für mich! 😉

Habt es schön! Eure Tina 🙂

tschüß Grundschule, tschüß Brotdosenbilder, hallo (neues) Abenteuer

Heute Morgen hat mein Kleiner seinen letzten Grundschultag. Wo ist nur die Zeit geblieben?? 4Jahre kommen mir vor wie Augenblicke. Ich sehe ihn noch ganz deutlich vor mir, mit seinem Tornister, der fast genauso groß war, wie er selbst. Und plötzlich steht uns schon der nächste Lebensabschnitt bevor (seufz!!) Nun heißt es auf dem Heimweg statt Bäumekraxeln, Rollern und Käfer beobachten – Busfahren. Da ich zwei Jahre in seiner Schule einmal die Woche „Kinderprogramm“ gemacht habe, war/bin ich auf dem Schulhof ein gern gesehener Gast und konnte mich dort frei bewegen ohne peinlich zu sein, demnächst heißt es also auch für mich: „draußen bleiben“ . (Stellt sich grad ein Schild vor dem Schulgebäude mit durchgestrichenen Eltern vor „wie müssen leider draußen bleiben“ …hihi – ooooh) :O

Ich habe 4 Jahre lang jeden Tag ein kleines Bildchen für die Brotdose gemalt. Ja, jeden Tag. Und ja, ich wollte das so! Trotzdem war das eigentlich nicht so geplant, aber wie das eben oft so ist. Am ersten Tag war es nur ein kleiner Smiley, am nächsten eine Sonne… und dann kam: „ich freu mich schon auf das Bild von Morgen, Mama. Du malst mir doch wieder eins, oder?“ – tja…

Meistens höre ich von Müttern mit mehreren Kindern: „ja, du hast ja auch „nur“ eins, wenn ich so was erst angefangen hätte….“  Ja, ich habe (leider!) nur ein Kind, aber wenn es anderes gekommen wäre, hätte ich wahrscheinlich auch mehrere Bilder gemalt. Das hat mich 5 Minuten Arbeit gekostet, aber 4 Jahre lang große Freude gebracht.

Wie auch immer, es war meine Art zu zeigen „du bist unterwegs – hab Spaß, du schaffst das –das kannst du, ich denk an dich- ich hab dich lieb“   ❤ 🙂

Natürlich lieben andere Mütter ihre Kinder genauso!! Klar! Die machen dann eben andere Sachen, für die ich keine Zeit/Lust habe, wie zum Beispiel: leckeren selbstgemachten Nachtisch (den gibt es bei uns fast nie) oder sie sitzen jedes Wochenende in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz und feuern ihren Nachwuchs eifrig an (Wochenendsport ist hier abgeschafft worden…) oder sie nähen Kostüme zu Karneval, oder machen Kalender zu Weihnachten ..oder, oder, oder…

Jede so wie sie mag und wie sie (es) liebt!!! Und das ist auch gut. Denn Kinder sind verschieden, Mütter sind verschieden (Väter natürlich auch)… deswegen gibt es nicht den einen richtigen Weg, sondern eben ganz vieleRichtige! ❤

Aber bevor es weitergeht, auf unserem Abenteuerweg *Leben*, genießen wir erstmal die Ferien und Ihr hoffentlich auch!

Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit, habt es schöööööön! Bis bald,

Eure Tina Birgitta Lauffer 🙂 🙂

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„Sei bitte mal einen Moment leise, ich will telefonieren… Mama!“

Dieser Satz schrie förmlich nach einem Blogeintrag. Denn als ich ihn letztens aus dem Mund vom meinem nun 10 jährigen Sohn hörte, musst ich doch sehr schmunzeln. Ich weiß nicht wie viele Male er ihn aus meinem wohl gehört haben wird?! Sicher eine vierstellige Zahl…. – mindestens   🙂

Schon Babys scheinen es zu spüren, – nämlich: dass durch ein Klingeln des lustigen Mamaspielzeugs (was übrigens auf ihrer Anschleck- Versteck und Unbedingthabenwollen –Liste absoluter Spitzenreiter ist, – sogar noch vor Autoschlüssel und Fernbedienung) Mamas Aufmerksamkeit ihnen gegenüber stark nachlässt. Für die einen ist es die Gelegenheit: mal in Ruhe und ganz ungestört Mehl auf dem Küchenboden zu verstreuen, oder den Tapeten mal wieder einen frischen neuen Anstrich zu geben…

Andere wissen schon: (ganz schlau) da Mama grad ja nur ein Ohr übrig hat,  müssen sie deswegen am besten lauter als sonst rufen, falls gerade ganz dringend so wichtige Sachen wie: ein verschwundenes Schwert von Playmobil gesucht werden müssen oder: Bruder/Schwester grad ein besonders schlimmes Schimpfwort wie „Pogrubenelch“ oder so gesagt hat ( und das kann der andere am Telefon ruhig hören, der wird dann sicher verstehen dass Mama grad Wichtigeres zu tun hat, jawohl!..)

– schön ist auch der laut gerufene Satz: „Mama, ich hab Kacka gemacht, kommst du?!!!!“

Vielleicht gehe ich mit dieser Vermutung zu weit; aber möglicher Weise schließt dass ein oder andere Kind innerlich sogar folgende Wette ab:  gleich schaff ich es schneller die Mama von 0 auf 100 zu bringen, als der Sandmann seine Mondrakete, wetten?!“ … hihi

Falls es mit hinter dem Hörer vorgetanzten Gesten und einschlägiger Mimik; wie dem „es droht Sandmännchen-, Süßigkeiten- und Sonstwasverbot- Blick“ geklappt hat, (hurra!!!) führt man (frau) das Gespräch einigermaßen entspannt, dennoch zügig zuende…. Wenn nicht, folgt wie so oft unser Lieblingsstandartsatz, den Mama sich vielleicht auch eigentlich mal auf die Mailbox – oder den Anrufbeantworter sprechen könnte: „vielen Dank für den Anruf,  ich rufe zurück!  …und vielleicht sogar noch… bevor meine Kinder groß sind“

Jetzt mal zur Verteidigung der Kinder: es passiert natürlich auch dass es prima mit dem telefonieren klappt, niemand etwas braucht, oder wissen will… (und manchmal sogar ohne Fernseher..)  – jaaaaaaaaaaa! … sowas kommt vor und es ist ein ganz besonders privilegierter Mama-Moment… wir sollten ihn genießen!… aber was tun wir viel zu oft?? – haben ein Kopfkino mit Dingen, die unsere Kinder möglicher Weise anstellen und das obwohl sie gerade friedlich und brav vor sich herspielen… und wenn wir sie dann dabei erwischen…  erwischt uns wieder ein schlechtes Gewissen unsere süßen, lieben, braven, supertollen… Kinder verdächtigt zu haben… … – tja …

Zum versöhnlichem Schluss sei allerdings noch erwähnt: so manches Mal kann ein: „ich würde ja echt gerne noch länger mit dir quatschen, aber ich muss mich jetzt gaaaaaaanz dringend um die/das Kind/er kümmern!“ auch ein echter Vorteil sein (zum Beispiel: bei nervigen Schwiegermüttern oder tratschenden Kindergartenfreundmamis…)  – ähm tja…. 😉

Also wie auch immer, ich wünsch euch keine lange, – sondern freie Leitung …und vergesst nicht > irgendwann wird’s ruhiger … oder es dreht sich … – also ärgert euch nicht über das Heute, sondern freut euch auf das Morgen … – wenn ich also das nächste Mal höre „sei mal ruhig Mama, ich telefoniere“ – vielleicht habe ich da ja (ganz spontan) Lust auf Faxen…hihi   😉   … wahrscheinlich werde ich es ja doch nicht tun… – tut aber gut zu wissen dass ich es könnte!! 🙂

In diesem Sinne, habt Spaß an und mit euren Kindern!!! Bis bald, eure Tina  🙂

von Zeitfenstern und kleinen Großen

Hier im Mama-Alarmblog gab es ja nun schon lange keinen neuen Eintrag mehr. Nun, dies heißt natürlich nicht, dass bei uns zuhause nicht ab und zu mal Mama-Alarm herrschte/ herrscht… aber wenn Ihr auch Mamas seid – wisst Ihr ja, wie das so ist, mit der Zeit… sie saust immer so mindestens: eine- 2 Stunden/-Tage/-Monatslänge voraus.  –  Nicht, dass wir die Zeit aus dem Blick verlieren, – nein! Dafür sind wir viel zu gewissenhaft, wir folgen ihr einfach unauffällig weiter… und weiter… und weiter…  Manchmal, wenn wir ihr mit einem Affenzahn hinterher gepest sind, rückt sie sogar scheinbar in die Nähe, aber spätestens… allerspätestens > wenn wir sie mal eben zwischen die Terminkalenderseiten quetschen wollen… schwupps… weg ist sie wieder.  😛

Genau deswegen >> liegt eben auch bei mir; zwischen dem Vornehmen einen Blogeintrag zu schreiben und dem Tun manchmal eine kleine Zeiteinheit… oder zwei, drei….   😛

Mein „Kleiner“ hat nun seine erste Null, er ist am Sonntag 10 Jahre alt geworden. (wie??…  wann??…  – Nanu!!!… da müssen mir wohl doch ein paar Zeiteinheiten weggesaust sein)  Ich weiß es noch wie gestern; als er zum ersten Mal auf  meiner Brust lag und mich mit einer Mischung aus Skepsis, Neugier und bedingungslosen Vertrauen angeschaut hat…. *seufz*  – Ich muss lächeln, wie immer wenn ich daran denke. Dieser wundervolle *Herzseelenmoment* hat sich für immer in mein Gedächtnis gebrannt und wenn ich mir aussuchen dürfte; woran ich irgendwann in meinen allerletzten Sekunden (in gaaaaaaaaaaaaaanz, ganz langer Zeit… denn ich habe schließlich noch eine Menge vor!!) denken darf, dann hoffe ich > es wird genau dieser Moment sein.  🙂

Man sollte annehmen der „Geburtstagsnuller“ freut sich, doch weit gefehlt … der macht sich nämlich Sorgen, dass er in absehbarer Zeit nicht mehr so viel spielen kann, oder > dass das ein oder andere Lieblingsspiel/zeug demnächst vielleicht peinlich und „uncool“ werden könnte…. „Mama, eigentlich wäre ich ja gerne 8 geblieben, nun bin ich aber schon 10… hmmm na gut…. dann wünsche ich eben, ich bleibe 10….“ – Das meint der ernst…. und das obwohl er den Status des „Kleinen“ hier im Haus ja gar nicht hat abgeben müssen.  – Außer vielleicht; dass die ein oder andere „unzumutbare Aufgabe“, wie beim Tischabräumen helfen, oder mal Getränke aus der Garage holen und Ähnliches nun durchaus erwartet wird… (schweres Schicksal) und natürlich ist er längst dahintergekommen, dass diese Aufgaben mit dem zunehmendem Alter quasi mitwachsen. (doof aber auch! 😛 )
Die meisten seiner Freunde/innen sind längst große Brüder oder Schwestern, die sind ja schon seit Geburt des Geschwisterchens (Altersunabhängig) „groß“ und es wird selbstverständlich von ihnen erwartet, dass sich auch so benommen wird… – in diesem Zusammenhang hat sicher das Wort „großartig“  seinen Ursprung gefunden >> so von wegen: du bist doch nun schon so „groß“, nun sei mal schön „artig“ …  😉

Ich war damals ganz anders als mein „Kleiner“, denn ich hatte das *Großwerden* im Gegensatz zu ihm, regelrecht herbeigesehnt… Doch dies lag sicher daran; dass ich Erstens: zwei große Brüder hatte, die anstelle eines heute gebräuchlichen Punchingballs … ähm … nun ja … *mich* hatten 😛  und Zweitens: ich die letzte von dreien war und somit immer, offiziell und egal wie „erwachsen“ ich irgendetwas tat > die „Kleine“ blieb … 😛
Mein Kleiner kann sich also aussuchen ob er mal der Kleine ist (oooooch) oder sich grad schon wie ein Großer fühlen mag….
Wie auch immer… ich schätze mein Klein-… äh Groß-… äh Sohn… weiß halt einfach dass er es verdammt gut hat! Und so soll es ja schließlich auch sein!!!  🙂

Hier kommt noch ein jedes Jahr aufs Neue aktuelles Gedicht, was ich für ihn zum 8.Geburtstag geschrieben habe:

Für meinen „Kleinen“ zum Geburtstag:

Ohne mich, würde es dich nicht geben,

ohne dich, hätte ich ein anderes Leben.

Es wäre anders, doch besser sicher nicht,

denn du bist bei Nebel mein Sonnenlicht.

Mein kleiner Stern, vom Horizont,

der bei mir hier, auf der Erde wohnt.

Manchmal haben wir auch Streit,

doch später tut´s uns beiden leid.

Dann haben wir uns schnell wieder lieb,

du frecher, kleiner Herzensdieb!

Nun, sagst du sicher: „Bin ja gar nicht mehr klein!“

Na gut, das stimmt… so soll es sein!

…Obwohl, denk ich mir, -in aller Stille;

so durch die Mamawunderbrille… (fest eingebaut)

Wirst ja doch, – und dies kann ich ruhig schreiben,

für immer und ewig mein „Kleiner“ bleiben!

Nun wünsche ich Euch nur schöne, oder lustige Mama-Alarme und ganz viele Herzseelenmomente mit Euren Kindern! Bis bald!

Eure Tina Birgitta Lauffer

*Ferienmodus*… aus!

6 Wochen gemütlicher *Ferienmodus* liegen nun hinter uns und der Terminplaner hat sogar eine leichte Staubschicht angesetzt. Heute Morgen, am ersten Tag des neuen Schuljahres, habe ich meinen Schulzwerg (wie erwartet) natürlich nur mit „gemeinen“  Kitzelattacken zum Aufstehen bewegen können…. – Ist ja auch verständlich… seine ersten Gedanken, waren sicher ähnlich wie meine, die beim Weckerklingeln  etwa so klangen>> „oooooooooch nööööööööööö!!“  und „das kann doch noch nicht….“  oder: „nur noch 10 mal 10 mal 10… Minuten, – biiiiiiiittteeeee!“,
als sie durch den schlappen Körper ans Zentralhirn gefunkt wurden… mit einem, natürlich nicht zu vergessenden langen und tiefen: *seufz*     😉

Hmmm… naja, nützte trotzdem alles nichts…  > auf ging´s! – also, erst mal > nur *ich* natürlich …. Das Brotdosenbild schnell gemalt, – oje… leicht verschmiert, – egal ist ja `ne Schnecke… ist eben der Schneckenschleim, 3D Bild halt (klar 😉 ) Und nun? >> Kaffee!!! – oh, schon alle!?…  wer hat den denn so schnell ausgetrunken?? – Ähm, na egal >> Nachschub!! … so, Kind wecken…. Brote schmieren, …Kind wecken, …Tiere füttern, … Kind wecken, … duschen, … Kind wecken, … anziehen,… Kind wecken, … Sachen rauslegen, … Kind wecken, …  Kind???? Nanu??? Ausgebüxt? … Aha!… da ist eine kleine längliche Rolle im Bett, wo am Ende ein paar dunkle Haare herauslugen… – erwischt!… na dann lassen wir mal die (Be)„Deckung“ auffliegen… worauf von darunter sofort ein grimmiges Brummen ertönt… und damit dieses nun endlich in ein halbwaches Kichern übergeht, hatte an dieser Stelle, wie schon erwähnt die Kitzelfingerbrigade den Rest übernommen…  der kleine Morgenmuffel  tapste also schließlich ins Bad und der Rest ging dann mangels *Trödelinechtzeit* recht schnell…

Junior ist inzwischen in der Schule (pünktlich!! – selbst auf die Schulter klopf), ich habe nun schon die dritte Tasse Kaffee intus und sitze am Schreibtisch. Mein lieber Freund, Herr Alltag ist also wieder bei uns eingezogen. Ach … und eigentlich wird er mir von Stunde zu Stunde sympathischer, denn das vertraute Klappern der Tastatur dringt über meine Ohren in mein Herz und nun freue ich mich auch wieder in Ruhe schreiben zu können.

Unsere Ferien waren sehr schön und abwechslungsreich. Wir haben viel gemeinsam unternommen, hatten lieben Besuch, waren im Urlaub auf der wunderschönen Insel Rügen, mit lieben Freunden und tollstem Wetter … haben also wirklich richtig auftanken können …   🙂   🙂

Nun geht es wieder weiter… viele, viele Schreibprojekte warten… und ich freu mich darauf!!

Ich hoffe Ihr hattet/habt auch alle eine schöne Ferien/Urlaubszeit!!!

Bis bald,

Eure Tina   🙂

vom Dauerregen zur kleinen Eiszeit …

Der Klimawandel ist ja vor der Haustür schon schlimm genug, nur leider macht er dort nicht stopp….. Nach ein paar Tagen Dauerregen, kann nämlich auch im heimischen Wohnzimmer, mal der ein oder andere Regenguss fallen, begleitet von grummligen Donnergrollen. Damit ist, wie die Mehrzahl von Euch sicher schon verstanden hat, in diesem Fall > die Stimmung und der allgemeine Familiengemütszustand gemeint. Kleine Beine und Füße brauchen Bewegung an der frischen Luft und die großen Köpfe (von den Erwachsenen) dazu, müssen dringend  zwischendurch auch mal wieder so richtig durchatmen.

Eigentlich, sind wir  ja nicht aus Zucker, haben den Sonnenschein im Herzen fest gepachtet und mit der richtigen Kleidung kann man unserer Meinung nach > trotzdem bei jedem Wetter nach draußen gehen! – … tun wir ja auch…

…doch nun; nach Tagen, Wochen,  – gefühlten Jahren „Sonnenentzug“, schwenken sogar wir mittlerweile so langsam die weiße Fahne. Also >> bitte, bitte liebe Sonne, komm endlich wieder raus… wir versprechen nun immer aufzuessen (ab morgen… spätestens übermorgen)!

Die Minimäuse mit Pfützenhopsen nach draußen zu locken, ist ja meist nicht schwer. Da braucht man eher als Erwachsener noch einen ordentlichen Ruck von innen.

Doch größere Kinder, sind erstens: nicht mehr gewillt > das Rundumgummikomplettprogramm anzuziehen und zweitens: wissen die schon ganz genau, dass bei Sonne aaaaaaaaalles viel schöner ist…

Trotzdem >> großes oder kleines Kind: Pfützen haben auf JEDES Kind eine ähnliche Anziehungskraft –  wie ein Maulwurf zu einem frisch gemähten, perfekt aussehenden Rasen.  > Zum Leidwesen von Mamas/ oder anderer Begleitpersonen, auch (erst recht) ohne  Gummistiefel.

Wer kennt das nicht? > Die neuen Stoffschuhe sind an, das Kind sieht so toll damit aus. Das Wetter ist nicht besonders warm, aber es reicht für einen ausgeprägten Spaziergang.  Die Laune ist gut, der Weg auch… das Kind läuft voraus… und dann … in dem Moment, wo man sie entdeckt und im Gehirn: „Mama-Alarm“  ausgelöst wird… „Achtung! Pfütze auf 12 Uhr“ – der Mund ist noch nicht mal auf, und bevor unser „Niiiiiiiiiiiichttttt!“ erschallt, wird es schon vom platschen der Füße in der Pfütze übertönt…..  – #Grummel#   😦

Auch unser schlimmstes Donnerwetter,  kann den Sonnenschein nicht aus dem Kindergesicht vertreiben, –  warum auch? Denn nun ist es eh zu spät…  die Füße sind nass und es sind ja schließlich nicht unsere Füße, also warum regen wir uns so auf?????  Dem Kind machen die nassen Füße keeeeeeiiiiiiiin bisschen aus, es behauptet sogar felsenfest; „sie wären nicht nass….“  und dann will es auch noch > in 98 Prozent der Fälle > genau deswegen! nochmal durch die Pfütze, oder:  (wegen Kinderlogik) weil sie nun ja eh schon nass sind, eine gute Gelegenheit also….  😉

Und wir?  – Sind mal wieder die Spaßbremsen, weil wir diesen tollen Planschespaßmoment nicht genießen wollen, oder besser gesagt: können! Denn wir sind im Inneren viel zu sehr damit beschäftigt: die Außentemperatur (mit plötzlich auftretender Gänsehaut) mindestens fünf Grad runterzufühlen und währenddessen die Zeit für den Nachhauseweg zu berechnen, damit die fiesen Rotzschnodder –  und Hustebazillen, die gaaaanz sicher aus der Pfütze am Bein, direkt in die Nase vom Schützling zu krabbeln versuchen, nicht schneller sind als wir….  (das tun sie, oooooh ja!  … und außerdem: unser armes Kind kühlt doch total aus! … und aus all den demnächst anstehenden Terminen, wird mal wieder nix, weil das Kind krank sein wird.. fuuuuuuurchtbar krank..)

Wie schwer zu erkennen ist >>  haben wir Erwachsenen natürlich eindeutig die bessere Logik – ist doch klar … ähm … oder?   😉

Man ist also schließlich wieder zu Hause, das Kind ist (Überraschung) nicht erfroren, es hat sogar nicht mal blaue Lippen (sicher nur weil die neue Energiesparlampe so sparsames Licht macht…) – Gott sei Dank!  …. (puh)

Kaum stehen dann die  Schuhe  unter der Heizung und die kleinen Füße stecken in warmen Socken, kommt auch prompt die Frage: „Darf ich ein Eis, Mama?“

„Ein Eis? DU…  willst jetzt ein Eis? Du bist doch gerade fast erfror .. ähm – ganz kalt geworden.“ …. Dann wird natürlich im Inneren noch der „pädagogisch wertvoll oder nicht Konflikt“ bestritten, denn es war ja schließlich ziemlich frech; einfach durch die Pfütze zu stampfen… und nun noch eine Belohnung??“ Hmmm…  -eigentlich verkehrt! … Andererseits > immerhin ist der kleine Planscher mit nassen Schuhen tapfer bis nach Hause gelaufen und hat im Gegensatz zur Mutter (ähm, schuldig…) kein Wort mehr darüber verloren…

Also, ach.. was soll´s… wo der Klimawandel ja eh da ist, ist eine kleine „Eiszeit“ im Wohnzimmer  manchmal sogar genau das Richtige, dann kommt nämlich der Sonnenschein schnell wieder ganz von alleine… zumindest strahlt er direkt aus dem Kindergesicht… und dies ist schließlich der schönste Sonnenschein von allen, oder?!!

Gerade die Zeilen fertig geschrieben, scheint heute auch tatsächlich mal wieder draußen die Sonne, wie wundervoll!!

Ich schicke sie gerne weiter, aber falls das nicht klappt, konnte ich Euch vielleicht wenigstens ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern…

Wie auch immer > habt Spaß an/ mit Euren Kindern und macht es Euch schööööööön!   🙂

Bis bald

Eure Tina

von Kindern, Katern und Bergen …

Wir waren in den Osterferien im Skiurlaub. Da es der Winter in diesem Jahr unbedingt in das Guinnessbuch der Rekorde schaffen wollte, und mein Körper sich somit auch noch irgendwie im „Ruhemodus“ befand, habe ich vorm Urlaub schon einige Wochen… – naaaaaa  gut > 2 oder 3 Wochen  angefangen>>  meine noch Winterschlafhaltenden Muskeln etwas auf Sport einzustimmen – ähm zu trainieren. *puh*  😛

Ich fühlte mich also  fit und freute mich auf den Urlaub mit meinem „kleinem Großen“ (typisches Mamadenkwort) Unser Skiurlaub ist unter anderem auch immer ein großes Familientreffen, da ist schon deswegen die Freude groß, vor allem bei meinem Junior, der sich auf seinen Cousin freute.

– Der wurde dann auch sofort wieder zum Rede-, Spiel-, Ess-, Schwimm-, und Quatsch(mach)- Partner, vor allen Dingen Letzteres macht ja auch zu zweit viel mehr Spaß.   😉   Beide sind sonst Einzelkinder, aber im gemeinsamen Urlaub verschmelzen sie dann zu einer kleinen festen Opposition, die gerade wenn es um *wichtige Anordnungen der Regierung*, wie zum Beispiel: „die Festlegung der Ruhe und Schlafenszeiten“ geht, gerne mal alles sofort und kategorisch „ablehnt“. Dazu gibt es freilich nur zu sagen: Opposition ist Opposition und Regierung ist Regierung.

Einwand: und wie war das mit freien Wahlen? … ähm, die … die sind „Mamipuliert   😉

Natürlich, gab es in unserem Fall ein großes Entgegenkommen zu Gunsten der kleinen Opposition und Sanktionen wurden nur sehr spärlich, oder allenfalls bei groben Unfug oder Beleidigung verhängt. (schließlich war ja Urlaub)

Am (frühen) Morgen rief dann auch gleich schon immer der Berg. – Schlafen kann man ja schließlich zu Hause! Und sollte dort ein Berg rufen, dann ist es höchstens einer aus Bügelwäsche, da dreht man (frau) sich dann freilich gerne nochmal ein Stündchen um.   😀

Also > auf die Skier und loooooos! Die Kinder sausten den Berg runter als wären sie schon mit Skiern an den Füßen geboren. Nichts zu merken von der anderthalbjährigen Bretterpause und dem damit verbundenem Flachländlerleben. – Cool! >> Hinterher? > Klaro! Ich bin fit … am ersten Tag. Am zweiten habe ich leider schon einen gefühlten 10 Kilo schweren Perser um die Beine (Muskelkater), den ich nur allzu gerne einfach abgeschüttelt hätte. – Doch nichts zu machen, der hatte sich festgebissen. Also blieb mir nichts anderes übrig als auch zu beißen – und zwar die Zähne… zusammen.

Unglaublich wie viel  Energie die kleinen Zwerge zur Verfügung haben! Um da noch irgendwie hinterher zu kommen, musste ich sie bitten kleine Pausen zu machen. Nach gefühlten zwei Minuten wurde sofort wieder: „weiter, weiter, weiter“ gerufen. Komischer Weise verlassen Kinder ihre Kräfte  immer nur > wenn sie zum Beispiel: eine Wasserflasche aus der Garage/ Keller holen, ihre Skier selber tragen oder für ein Diktat üben sollen, oder!?

Zum Kraft auftanken (für die Großen) gibt es ja zum Glück auch Seilbahnen und Sessellifte. Ein dreifach hoch, auf deren Erfinder!! Mein „Kater“ und ich >> wir lieben Euch!!!   🙂

Einen Tag wandern durch die wunderschöne Österreicher Bergwelt haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Die Kinder waren -wie immer- fasziniert von den wilden Bergbächen und trotz Erwachsenenhorrorvisionen  mussten wir keinen der beiden als Eiszapfen aus dem Wasser fischen und hatten sehr spannende „Abenteuerwege“ entdeckt.

Das war wirklich ein schöner Familienurlaub!!! Schade, dass alles Schöne immer so schnell vorbei ist. … doch wir sind nicht allzu traurig, denn es wird sicher ein nächstes Mal geben!

Mittlerweile habe ich den Urlaubskater (trotzdem: „ooooch“) natürlich schon längst wieder gegen unsere Pelztragenden Vierbeiner eingetauscht, die mir auf dem Sofa zwar auch mal auf die Beine gehen, aber die… die > dürfen das!   😉

Urlaubsfazit:

Kindern gefällt es ungelogen,

kommen sie auf Skiern angeflogen…

Auch die Großen staunen sehr,

kommen fast nicht mehr hinterher.

Ob Sportskanone, Schwer- oder Fliegengewicht,

unterschätze deine Kinder nicht!

Bewegung tut gut und hält sie fit,

drum Ihr Großen < steht auf und macht einfach mit!!     🙂

Also >> immer schön in Bewegung bleiben…. macht`s gut und bis zum nächsten Mal!

Eure Tina   🙂

Unsichtbare Freunde …

Als ich neulich beim Einkaufen eine Mango in der Hand hielt, fiel mir sofort wieder der ehemalige, zeitweise „Weggefährte“ von meinem Junior ein.  Als ich das erste Mal von ihm hörte war mein Kleiner zweidreiviertel Jahre und einen Keks und fing gerade an in die Spielgruppe zu gehen. Zu Mango gesellte sich irgendwann auch „Trietra“, oder war es andersrum? Weiß wirklich nicht mehr wer zuerst da war, ist ja auch egal. Fakt: Mango und Trietra waren plötzlich da. Nun ja, wir Großen konnten sie nicht wirklich sehen… aber es war trotzdem ratsam (der Stimmung wegen) sie nicht zu hinterfragen.  Wenn sich Junior ständig in eine Ecke gesetzt hätte um mit ihnen zu plaudern, nun dann hätte ich mir vielleicht früher oder später Sorgen gemacht, aber da es zumeist ausschließlich darum ging; die wildesten Geschichten über deren Erlebnisse zu erzählen, war die Sache mit den Beiden eigentlich sehr unterhaltsam. 🙂

Denn Trietra und Mango waren so eine Art „Superhelden“  im Kindergartenalter und natürlich Angst – Schmerz – und Sorgenfrei. Sie konnten auf „ 50 hochhohe“ Bäume klettern, 5 Purzelbäume hintereinander machen (auch rückwärts), mit Tieren sprechen… und und und …  doch das Allerbeste (aus Kindersicht) war > ihre Eltern erlaubten ihnen quasi alles. Sie mussten weder ins Bett, –  wenn es am Schönsten war, noch sollten sie irgendwas aufräumen und natürlich mussten sie vor dem doppeltem Salto in die Pfütze nicht erst Gummistiefel und Matschesachen anziehen! Und Süßigkeiten? – Natürlich immer und überall. …. Auf meine Vermutung;  die Beiden könnten möglicher Weise Probleme mit den Zähnen haben, kam sofort ein entsetztes: „Nö, die sind doch nicht echt, die dürfen das…!“ … ähm … ja!

Manchmal allerdings… fingen die beiden Strolche doch tatsächlich an >> meinen Kleinen zu Unfug anzustiften. – Diese Lümmel!

Hmmm… was macht man da?? Mit Unsichtbaren schimpfen? Oder doch lieber mit dem, der da sichtbar vor einem steht, aber mit gefühlten 10cm großen Unschuldsaugen dreinschaut?  … ich habe mich seinerzeit entschieden die elterliche Fürsorge für die zwei frechen Gesellen Zeitweise  einfach auch noch mit zu übernehmen…

Unsichtbar, oder nicht! Grober Unfug kam (und kommt) hier nicht ins Haus!!!! … es sei denn > er bleibt unsichtbar!

… hihi   😉

Kurz vor dem vierten Geburtstag von meinem Sohn sind die zwei übrigens wieder sang und klanglos verschwunden … einfach so. Und zugegeben: ein Bisschen vermisst wurden sie hier schon (von mir … *seufz* aber pssst. das unser Geheimnis!   😉  )

Haben oder hatten Eure Kinder denn auch unsichtbare Freunde? Erzählt doch mal!

Und falls Trietra und Mango nun bei Euch wohnen, bestellt ihnen liebe Grüße!  🙂    🙂