*Ferienmodus*… aus!

6 Wochen gemütlicher *Ferienmodus* liegen nun hinter uns und der Terminplaner hat sogar eine leichte Staubschicht angesetzt. Heute Morgen, am ersten Tag des neuen Schuljahres, habe ich meinen Schulzwerg (wie erwartet) natürlich nur mit „gemeinen“  Kitzelattacken zum Aufstehen bewegen können…. – Ist ja auch verständlich… seine ersten Gedanken, waren sicher ähnlich wie meine, die beim Weckerklingeln  etwa so klangen>> „oooooooooch nööööööööööö!!“  und „das kann doch noch nicht….“  oder: „nur noch 10 mal 10 mal 10… Minuten, – biiiiiiiittteeeee!“,
als sie durch den schlappen Körper ans Zentralhirn gefunkt wurden… mit einem, natürlich nicht zu vergessenden langen und tiefen: *seufz*     😉

Hmmm… naja, nützte trotzdem alles nichts…  > auf ging´s! – also, erst mal > nur *ich* natürlich …. Das Brotdosenbild schnell gemalt, – oje… leicht verschmiert, – egal ist ja `ne Schnecke… ist eben der Schneckenschleim, 3D Bild halt (klar 😉 ) Und nun? >> Kaffee!!! – oh, schon alle!?…  wer hat den denn so schnell ausgetrunken?? – Ähm, na egal >> Nachschub!! … so, Kind wecken…. Brote schmieren, …Kind wecken, …Tiere füttern, … Kind wecken, … duschen, … Kind wecken, … anziehen,… Kind wecken, … Sachen rauslegen, … Kind wecken, …  Kind???? Nanu??? Ausgebüxt? … Aha!… da ist eine kleine längliche Rolle im Bett, wo am Ende ein paar dunkle Haare herauslugen… – erwischt!… na dann lassen wir mal die (Be)„Deckung“ auffliegen… worauf von darunter sofort ein grimmiges Brummen ertönt… und damit dieses nun endlich in ein halbwaches Kichern übergeht, hatte an dieser Stelle, wie schon erwähnt die Kitzelfingerbrigade den Rest übernommen…  der kleine Morgenmuffel  tapste also schließlich ins Bad und der Rest ging dann mangels *Trödelinechtzeit* recht schnell…

Junior ist inzwischen in der Schule (pünktlich!! – selbst auf die Schulter klopf), ich habe nun schon die dritte Tasse Kaffee intus und sitze am Schreibtisch. Mein lieber Freund, Herr Alltag ist also wieder bei uns eingezogen. Ach … und eigentlich wird er mir von Stunde zu Stunde sympathischer, denn das vertraute Klappern der Tastatur dringt über meine Ohren in mein Herz und nun freue ich mich auch wieder in Ruhe schreiben zu können.

Unsere Ferien waren sehr schön und abwechslungsreich. Wir haben viel gemeinsam unternommen, hatten lieben Besuch, waren im Urlaub auf der wunderschönen Insel Rügen, mit lieben Freunden und tollstem Wetter … haben also wirklich richtig auftanken können …   🙂   🙂

Nun geht es wieder weiter… viele, viele Schreibprojekte warten… und ich freu mich darauf!!

Ich hoffe Ihr hattet/habt auch alle eine schöne Ferien/Urlaubszeit!!!

Bis bald,

Eure Tina   🙂

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vom Dauerregen zur kleinen Eiszeit …

Der Klimawandel ist ja vor der Haustür schon schlimm genug, nur leider macht er dort nicht stopp….. Nach ein paar Tagen Dauerregen, kann nämlich auch im heimischen Wohnzimmer, mal der ein oder andere Regenguss fallen, begleitet von grummligen Donnergrollen. Damit ist, wie die Mehrzahl von Euch sicher schon verstanden hat, in diesem Fall > die Stimmung und der allgemeine Familiengemütszustand gemeint. Kleine Beine und Füße brauchen Bewegung an der frischen Luft und die großen Köpfe (von den Erwachsenen) dazu, müssen dringend  zwischendurch auch mal wieder so richtig durchatmen.

Eigentlich, sind wir  ja nicht aus Zucker, haben den Sonnenschein im Herzen fest gepachtet und mit der richtigen Kleidung kann man unserer Meinung nach > trotzdem bei jedem Wetter nach draußen gehen! – … tun wir ja auch…

…doch nun; nach Tagen, Wochen,  – gefühlten Jahren „Sonnenentzug“, schwenken sogar wir mittlerweile so langsam die weiße Fahne. Also >> bitte, bitte liebe Sonne, komm endlich wieder raus… wir versprechen nun immer aufzuessen (ab morgen… spätestens übermorgen)!

Die Minimäuse mit Pfützenhopsen nach draußen zu locken, ist ja meist nicht schwer. Da braucht man eher als Erwachsener noch einen ordentlichen Ruck von innen.

Doch größere Kinder, sind erstens: nicht mehr gewillt > das Rundumgummikomplettprogramm anzuziehen und zweitens: wissen die schon ganz genau, dass bei Sonne aaaaaaaaalles viel schöner ist…

Trotzdem >> großes oder kleines Kind: Pfützen haben auf JEDES Kind eine ähnliche Anziehungskraft –  wie ein Maulwurf zu einem frisch gemähten, perfekt aussehenden Rasen.  > Zum Leidwesen von Mamas/ oder anderer Begleitpersonen, auch (erst recht) ohne  Gummistiefel.

Wer kennt das nicht? > Die neuen Stoffschuhe sind an, das Kind sieht so toll damit aus. Das Wetter ist nicht besonders warm, aber es reicht für einen ausgeprägten Spaziergang.  Die Laune ist gut, der Weg auch… das Kind läuft voraus… und dann … in dem Moment, wo man sie entdeckt und im Gehirn: „Mama-Alarm“  ausgelöst wird… „Achtung! Pfütze auf 12 Uhr“ – der Mund ist noch nicht mal auf, und bevor unser „Niiiiiiiiiiiichttttt!“ erschallt, wird es schon vom platschen der Füße in der Pfütze übertönt…..  – #Grummel#   😦

Auch unser schlimmstes Donnerwetter,  kann den Sonnenschein nicht aus dem Kindergesicht vertreiben, –  warum auch? Denn nun ist es eh zu spät…  die Füße sind nass und es sind ja schließlich nicht unsere Füße, also warum regen wir uns so auf?????  Dem Kind machen die nassen Füße keeeeeeiiiiiiiin bisschen aus, es behauptet sogar felsenfest; „sie wären nicht nass….“  und dann will es auch noch > in 98 Prozent der Fälle > genau deswegen! nochmal durch die Pfütze, oder:  (wegen Kinderlogik) weil sie nun ja eh schon nass sind, eine gute Gelegenheit also….  😉

Und wir?  – Sind mal wieder die Spaßbremsen, weil wir diesen tollen Planschespaßmoment nicht genießen wollen, oder besser gesagt: können! Denn wir sind im Inneren viel zu sehr damit beschäftigt: die Außentemperatur (mit plötzlich auftretender Gänsehaut) mindestens fünf Grad runterzufühlen und währenddessen die Zeit für den Nachhauseweg zu berechnen, damit die fiesen Rotzschnodder –  und Hustebazillen, die gaaaanz sicher aus der Pfütze am Bein, direkt in die Nase vom Schützling zu krabbeln versuchen, nicht schneller sind als wir….  (das tun sie, oooooh ja!  … und außerdem: unser armes Kind kühlt doch total aus! … und aus all den demnächst anstehenden Terminen, wird mal wieder nix, weil das Kind krank sein wird.. fuuuuuuurchtbar krank..)

Wie schwer zu erkennen ist >>  haben wir Erwachsenen natürlich eindeutig die bessere Logik – ist doch klar … ähm … oder?   😉

Man ist also schließlich wieder zu Hause, das Kind ist (Überraschung) nicht erfroren, es hat sogar nicht mal blaue Lippen (sicher nur weil die neue Energiesparlampe so sparsames Licht macht…) – Gott sei Dank!  …. (puh)

Kaum stehen dann die  Schuhe  unter der Heizung und die kleinen Füße stecken in warmen Socken, kommt auch prompt die Frage: „Darf ich ein Eis, Mama?“

„Ein Eis? DU…  willst jetzt ein Eis? Du bist doch gerade fast erfror .. ähm – ganz kalt geworden.“ …. Dann wird natürlich im Inneren noch der „pädagogisch wertvoll oder nicht Konflikt“ bestritten, denn es war ja schließlich ziemlich frech; einfach durch die Pfütze zu stampfen… und nun noch eine Belohnung??“ Hmmm…  -eigentlich verkehrt! … Andererseits > immerhin ist der kleine Planscher mit nassen Schuhen tapfer bis nach Hause gelaufen und hat im Gegensatz zur Mutter (ähm, schuldig…) kein Wort mehr darüber verloren…

Also, ach.. was soll´s… wo der Klimawandel ja eh da ist, ist eine kleine „Eiszeit“ im Wohnzimmer  manchmal sogar genau das Richtige, dann kommt nämlich der Sonnenschein schnell wieder ganz von alleine… zumindest strahlt er direkt aus dem Kindergesicht… und dies ist schließlich der schönste Sonnenschein von allen, oder?!!

Gerade die Zeilen fertig geschrieben, scheint heute auch tatsächlich mal wieder draußen die Sonne, wie wundervoll!!

Ich schicke sie gerne weiter, aber falls das nicht klappt, konnte ich Euch vielleicht wenigstens ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern…

Wie auch immer > habt Spaß an/ mit Euren Kindern und macht es Euch schööööööön!   🙂

Bis bald

Eure Tina

von Kindern, Katern und Bergen …

Wir waren in den Osterferien im Skiurlaub. Da es der Winter in diesem Jahr unbedingt in das Guinnessbuch der Rekorde schaffen wollte, und mein Körper sich somit auch noch irgendwie im „Ruhemodus“ befand, habe ich vorm Urlaub schon einige Wochen… – naaaaaa  gut > 2 oder 3 Wochen  angefangen>>  meine noch Winterschlafhaltenden Muskeln etwas auf Sport einzustimmen – ähm zu trainieren. *puh*  😛

Ich fühlte mich also  fit und freute mich auf den Urlaub mit meinem „kleinem Großen“ (typisches Mamadenkwort) Unser Skiurlaub ist unter anderem auch immer ein großes Familientreffen, da ist schon deswegen die Freude groß, vor allem bei meinem Junior, der sich auf seinen Cousin freute.

– Der wurde dann auch sofort wieder zum Rede-, Spiel-, Ess-, Schwimm-, und Quatsch(mach)- Partner, vor allen Dingen Letzteres macht ja auch zu zweit viel mehr Spaß.   😉   Beide sind sonst Einzelkinder, aber im gemeinsamen Urlaub verschmelzen sie dann zu einer kleinen festen Opposition, die gerade wenn es um *wichtige Anordnungen der Regierung*, wie zum Beispiel: „die Festlegung der Ruhe und Schlafenszeiten“ geht, gerne mal alles sofort und kategorisch „ablehnt“. Dazu gibt es freilich nur zu sagen: Opposition ist Opposition und Regierung ist Regierung.

Einwand: und wie war das mit freien Wahlen? … ähm, die … die sind „Mamipuliert   😉

Natürlich, gab es in unserem Fall ein großes Entgegenkommen zu Gunsten der kleinen Opposition und Sanktionen wurden nur sehr spärlich, oder allenfalls bei groben Unfug oder Beleidigung verhängt. (schließlich war ja Urlaub)

Am (frühen) Morgen rief dann auch gleich schon immer der Berg. – Schlafen kann man ja schließlich zu Hause! Und sollte dort ein Berg rufen, dann ist es höchstens einer aus Bügelwäsche, da dreht man (frau) sich dann freilich gerne nochmal ein Stündchen um.   😀

Also > auf die Skier und loooooos! Die Kinder sausten den Berg runter als wären sie schon mit Skiern an den Füßen geboren. Nichts zu merken von der anderthalbjährigen Bretterpause und dem damit verbundenem Flachländlerleben. – Cool! >> Hinterher? > Klaro! Ich bin fit … am ersten Tag. Am zweiten habe ich leider schon einen gefühlten 10 Kilo schweren Perser um die Beine (Muskelkater), den ich nur allzu gerne einfach abgeschüttelt hätte. – Doch nichts zu machen, der hatte sich festgebissen. Also blieb mir nichts anderes übrig als auch zu beißen – und zwar die Zähne… zusammen.

Unglaublich wie viel  Energie die kleinen Zwerge zur Verfügung haben! Um da noch irgendwie hinterher zu kommen, musste ich sie bitten kleine Pausen zu machen. Nach gefühlten zwei Minuten wurde sofort wieder: „weiter, weiter, weiter“ gerufen. Komischer Weise verlassen Kinder ihre Kräfte  immer nur > wenn sie zum Beispiel: eine Wasserflasche aus der Garage/ Keller holen, ihre Skier selber tragen oder für ein Diktat üben sollen, oder!?

Zum Kraft auftanken (für die Großen) gibt es ja zum Glück auch Seilbahnen und Sessellifte. Ein dreifach hoch, auf deren Erfinder!! Mein „Kater“ und ich >> wir lieben Euch!!!   🙂

Einen Tag wandern durch die wunderschöne Österreicher Bergwelt haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen. Die Kinder waren -wie immer- fasziniert von den wilden Bergbächen und trotz Erwachsenenhorrorvisionen  mussten wir keinen der beiden als Eiszapfen aus dem Wasser fischen und hatten sehr spannende „Abenteuerwege“ entdeckt.

Das war wirklich ein schöner Familienurlaub!!! Schade, dass alles Schöne immer so schnell vorbei ist. … doch wir sind nicht allzu traurig, denn es wird sicher ein nächstes Mal geben!

Mittlerweile habe ich den Urlaubskater (trotzdem: „ooooch“) natürlich schon längst wieder gegen unsere Pelztragenden Vierbeiner eingetauscht, die mir auf dem Sofa zwar auch mal auf die Beine gehen, aber die… die > dürfen das!   😉

Urlaubsfazit:

Kindern gefällt es ungelogen,

kommen sie auf Skiern angeflogen…

Auch die Großen staunen sehr,

kommen fast nicht mehr hinterher.

Ob Sportskanone, Schwer- oder Fliegengewicht,

unterschätze deine Kinder nicht!

Bewegung tut gut und hält sie fit,

drum Ihr Großen < steht auf und macht einfach mit!!     🙂

Also >> immer schön in Bewegung bleiben…. macht`s gut und bis zum nächsten Mal!

Eure Tina   🙂

Unsichtbare Freunde …

Als ich neulich beim Einkaufen eine Mango in der Hand hielt, fiel mir sofort wieder der ehemalige, zeitweise „Weggefährte“ von meinem Junior ein.  Als ich das erste Mal von ihm hörte war mein Kleiner zweidreiviertel Jahre und einen Keks und fing gerade an in die Spielgruppe zu gehen. Zu Mango gesellte sich irgendwann auch „Trietra“, oder war es andersrum? Weiß wirklich nicht mehr wer zuerst da war, ist ja auch egal. Fakt: Mango und Trietra waren plötzlich da. Nun ja, wir Großen konnten sie nicht wirklich sehen… aber es war trotzdem ratsam (der Stimmung wegen) sie nicht zu hinterfragen.  Wenn sich Junior ständig in eine Ecke gesetzt hätte um mit ihnen zu plaudern, nun dann hätte ich mir vielleicht früher oder später Sorgen gemacht, aber da es zumeist ausschließlich darum ging; die wildesten Geschichten über deren Erlebnisse zu erzählen, war die Sache mit den Beiden eigentlich sehr unterhaltsam. 🙂

Denn Trietra und Mango waren so eine Art „Superhelden“  im Kindergartenalter und natürlich Angst – Schmerz – und Sorgenfrei. Sie konnten auf „ 50 hochhohe“ Bäume klettern, 5 Purzelbäume hintereinander machen (auch rückwärts), mit Tieren sprechen… und und und …  doch das Allerbeste (aus Kindersicht) war > ihre Eltern erlaubten ihnen quasi alles. Sie mussten weder ins Bett, –  wenn es am Schönsten war, noch sollten sie irgendwas aufräumen und natürlich mussten sie vor dem doppeltem Salto in die Pfütze nicht erst Gummistiefel und Matschesachen anziehen! Und Süßigkeiten? – Natürlich immer und überall. …. Auf meine Vermutung;  die Beiden könnten möglicher Weise Probleme mit den Zähnen haben, kam sofort ein entsetztes: „Nö, die sind doch nicht echt, die dürfen das…!“ … ähm … ja!

Manchmal allerdings… fingen die beiden Strolche doch tatsächlich an >> meinen Kleinen zu Unfug anzustiften. – Diese Lümmel!

Hmmm… was macht man da?? Mit Unsichtbaren schimpfen? Oder doch lieber mit dem, der da sichtbar vor einem steht, aber mit gefühlten 10cm großen Unschuldsaugen dreinschaut?  … ich habe mich seinerzeit entschieden die elterliche Fürsorge für die zwei frechen Gesellen Zeitweise  einfach auch noch mit zu übernehmen…

Unsichtbar, oder nicht! Grober Unfug kam (und kommt) hier nicht ins Haus!!!! … es sei denn > er bleibt unsichtbar!

… hihi   😉

Kurz vor dem vierten Geburtstag von meinem Sohn sind die zwei übrigens wieder sang und klanglos verschwunden … einfach so. Und zugegeben: ein Bisschen vermisst wurden sie hier schon (von mir … *seufz* aber pssst. das unser Geheimnis!   😉  )

Haben oder hatten Eure Kinder denn auch unsichtbare Freunde? Erzählt doch mal!

Und falls Trietra und Mango nun bei Euch wohnen, bestellt ihnen liebe Grüße!  🙂    🙂

„Wortverteidigung“ … na dann!

Die letzten Weihnachtsplätzchen sind aufgegessen und mittlerweile auch längst alle Silvesterböller verraucht. Ja, ich gebe es zu… wir haben auch ein wenig geknallt. Denn als Mama oder Papa einem Neunjährigem Jungen von vornerein zu sagen: „Wir knallen überhaupt nicht“ ist so als wenn man sagen würde: „Die anderen dürfen alle Spaß haben…  aber du nicht! “ – Das geht gar nicht und würde einem sicher noch vorgehalten werden wenn man sich schon längst im Großelternmodus befindet. Das mit dem *gar nicht* Knallen wurde von mir dann nur als Alternative auf Motzerreien in punkto „zu wenig“ angedroht. – Und siehe da > mit einem einfachen „ok“ war alles geklärt…..

So einfach ist das leider nicht immer. Gerade in letzter Zeit ist bei uns mal wieder der Wurm drin … der Oppositionswurm sozusagen und der sitzt bei meinem Jungen irgendwo hinter, auf oder im Ohr und sorgt dafür das er bei fast ALLEM was ich sage erst mal protestiert.

Wir hatten neulich folgenden Dialog:

Er: „Mama, mecker doch nicht immer so viel“

Ich: „Du meckerst ja selber, du Schlingel!“

ER: „Ich meckere nicht, das ist Wortverteidigung!“

*Wortverteidigung*  heißt im Klartext > er müsse sich ja schließlich wehren … gegen mein Gemecker. … der „Arme“  haha…  😀

„Gemecker“ aus Kindersicht ist so ziemlich alles was damit zu tun hat vom Kind etwas zu wollen. Wir Mamas wollen ja nerviger Weise fast immer etwas und dies natürlich genau in dem Moment wenn die Kinder lieber in Ruhe gelassen werden wollen. – Das kennen wir andersrum ja eigentlich auch, mit dem Unterschied das die Kleinen von uns eigentlich eher folgende Worte hören: „Einen Moment bitte, mein Schatz!“  oder: „Ja, komme gleich!“ oder: „Muss nur noch eben … und dann …“

Wenn WIR allerdings was wollen kommen meist solche Antworten: „Oh manno“ oder: „doof“ oder: „schon wieder“ oder: „gemein“  …. „immer ich“ … „warum?“ … „wieso?“ …  „jetzt schon?“ und so weiter…

Weil sie ja merken dass wir ab und an mal was vergessen, zumindest wenn es um den Einkauf oder den Termin vom Zahnarzt geht, stellen sich manche Kinder auch bis auf Weiteres taub und hoffen > dass bei uns plötzlich auftretendes Vergessen einsetzt.                        … ein bis zehn Versuche scheint es oft wert zu sein…

Um mal kurz die Sache aus der Kindersicht zu betrachten>> kommen sie bei uns zugegebener Maßen tatsächlich mal vor – solche kurzzeitigen Vergessensattacken. Aber leider nicht dann wenn die Kinder sie sich wünschen. Jede Mama kennt das: der Staubsauger läuft noch nicht mal eine Minute, das Mittagessen steht auf dem Herd und wird nebenbei umgerührt, dann hört man von irgendwo ein: „Mama ….brabbelbrabbelbrabbel“. Beim ersten Mal ruft man noch: „Ich kann nichts verstehen, der Staubsauger ist so laut. Bin gleich fertig“ oder sowas. Darauf folgt ein lauteres „Mama… brabbelbrabbelbrabbel“… Das wiederholt sich vielleicht noch ein, zwei Mal – mit dem Ergebnis das man verärgert den Staubsauger ausmacht, denn könnte ja sein das das Kind mit den Füssen aus dem Fenster hängt (zum Beispiel…) und wir es hätten retten können… (auweia) es aber egoistischer Weise (weil wir nichts lieber tun als staubsaugen…) nicht gerettet haben. Man schaut also (obwohl vorher fest vorgenommen es NICHT zu tun) um die Ecke und fragt was denn los ist.

In 99,9 Fällen ist es dann so etwas „Hochwichtiges“ wie eine neue Sammelspielkarte, oder eine Legofigur die auf einem Bein stehen kann, bei Mädchenmamas vielleicht eine neue Puppenfrisur (……………….. wow!)  Für das Kind unverständlich das wir aufgrund dieser tollen Attraktion nicht sofort zu ihm kommen, sagen wir: das wir *eben* noch zu Ende saugen, da wir sonst ja nie fertig werden und uns dann auf den Weg machen werden um das Kunstwerk zu bewundern. „Ok“ – sagt das Kind und wartet. – Leider scheint bei Kindern Multitasking noch nicht zu funktionieren, denn spielen UND warten geht nicht, also warten sie. ….. und warten …. und warten….

Wir laufen derweil mit dem Telefon am Ohr (was zwischendurch geklingelt hatte) wieder in die Küche, denn da ist das Kartoffelwasser übergekocht. So.. kleiner stellen, Herd abwischen. Telefongespräch nach 20 Minuten (war falsch verbunden… hihi, nein Spaß!) beenden. Während des Telefonierens wurde noch eben die Wäsche sortiert. So.. Gemüse umrühren und schnell den Staubsauger wieder anmachen damit die Küche noch vor dem Essen gesaugt ist.

– So.. saugen > check!  Essen fertig > check! Kind rufen ….  Kind rufen ………………………………  !!

Kind rufen …………………………………………………… !!!  Kind??????

*Ups* *ach so, ach ja, oje* > Das war dann mal so eine „Vergessensattacke“ unsererseits. Das Kind sitzt immer noch im  Kinderzimmer und schmollt. Mit schlechtem Gewissen und „leichter“ Verspätung wird das Kunstwerk von uns nun ausschweifend bewundert (insofern sich der wartende Nachwuchs nicht schon wieder davon abgewandt hat) … und in solchen Situationen wird wieder schnell klar: „meckern“ und „schimpfen“ können nicht nur Mamas gut …

Fazit: „Wortverteidigung“ will eben gelernt sein … auf beiden Seiten!  😉

Aber keine Sorge >> bestimmt kommt bald ein „Wortgefecht“  wo auch mal wieder Liebes – Kuschel und Knuddelwörter hin und her geworfen werden … da schießen dann auch wir Mamas ausnahmsweise gerne zurück…   🙂    🙂

Hilfe, da weihnachtet es… schon wieder!

Puh… bin ich erleichtert! Es ist der 22. Dezember und ich habe alle Geschenke im Haus. Endlich!

Männer fangen bekanntlich ja erst zwischen 10.00Uhr und 13.30Uhr an Heiligabend an nervös zu werden, aber ich bin eine Frau und dazu noch eine Mama. Wir kommen wenn wir noch keine Geschenke besorgt haben normalerweise schon ins Schwitzen wenn die erste Adventkerze brennt und das liegt nicht an der (verhältnismäßig geringen) Wärme die sie abgibt.

Dieses Jahr war ich echt spät dran und hatte schon ein leicht nervöses Klingeln im Ohr (von wegen Weihnachten fällt aus und ICH bin schuld…) … weil ich unkoordiniert  und unorganisiert bin und einfach mal wieder zu Hause nichts auf die Reihe bekomme. (zumindest behauptete das der Teil in meinem Hirn, der für das Gewissen zuständig ist) Ich habe auswärts schon weihnachtliche Lesungen gemacht während bei uns noch der Herbst zu Gast war (als Dekoration …)

– Aber das ist ja nun vorbei, der Herbstplunder ist nun längst wieder auf den Dachboden umgezogen und unser Haus ist von Weihnachtssternen, Engeln und Zwergen mit roten Mützen umstellt … äh … liebevoll dekoriert. 😉
Und nun mein liebes Gewissen? – Ha, was sagst du jetzt?! ALLE Geschenke sind da, sogar der Christbaum ist gekauft. Vergebe mir selbst eine Weihnachts 1 plus inklusive mindestens 10 Entspannungseinheiten ……  🙂

Aber die Jungs aus der weihnachtlichen Gewissenszentrale fangen noch bevor die erste Entspannungsminute verstrichen ist wieder an zu nerven:
-„Wie? Ob ich die Lichterketten für den Baum schon getestet habe? – Äh na ja… nein.  Und die Plätzchen, die sind auch fast alle. Haaaaaallloo  liebe Tina >> die nennen sich WEIHNACHTSplätzchen und nicht Adventskekse! –  Ähm ach so… ach ja.. na ja, vielleicht backen wir ja noch…. Morgen?“  „?????“ – „Heute, heute wird gebacken!“ – „Geht doch!“ Und dann hört die blöde Fragerei immer noch nicht auf! „Ob ich weiß wo der Christbaumständer ist? – Ähm… äh… äh, vielleicht!  Und ob ich schon 5 Mal für die Feiertage einkaufen war? Da ja die Läden ganze ZWEI EINHALB Tage zu haben und die angereiste Verwandtschaft inklusive mir in dieser Zeit der Gefahr ausgesetzt ist zu verhungern!!! ….

-JA! – Äh nein, natürlich nicht! Ich will mich jetzt weihnachtlich entspannen, also gebt endlich Ruhe!“

„Mamaaaaaaaaaaaa! Ich bin schlapp!“ Kommt in diesem Moment ein kleiner blasser Weihnachtszwerg aus dem Bett geschlüpft. – Fieber, na toll! >>Alle Jahre wieder<< hat bei uns mittlerweile eine ganz andere Tradition, denn alle Jahre wieder ist mein Kleiner vor, an oder um Weihnachten krank. *es ist Weihnachten…ohm …  ich bin glückselig und rege mich NICHT darüber auf* … ohm …

Moment mal grad: „AAAAAAAAAAAAAAAAAAAaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh“

So, jetzt geht es wieder!  😛   Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich glatt den Verdacht hegen, der Grinsch hat bei der Verteilung der Gene meines Kindes seinerzeit mitgeholfen. Aber ich weiß es ja besser…  zum Glück! Und deswegen nehme ich auch das wieder weihnachtlich gelassen hin und freue mich darüber das dies alles im Gegensatz zu anderen Menschen (in anderen Ländern oder sogar auch hier, in anderen Verhältnissen) Luxusprobleme sind.
Und schon ist mir wieder weihnachtlich ums Herz und ich hoffe Euch auch!

Ich wünsche Euch von Herzen WUNDERtolle Weihnachten mit Euren Kindern, oder Partnern oder Freunden… macht es Euch schööööööön!

Alles Gute wünscht Eure Tina  🙂

Mama, wirst du jetzt berühmt?

Als ich meinem Sohn erzählt habe dass heute ein Fernsehteam von OS1 TV zu uns nach Hause kommt, kam natürlich sofort die Frage: „Mama, wirst du jetzt berühmt?“  -„Nein, ich denke so schnell geht das wohl nicht!“ „Also wirst du sowas wie halbberühmt?!“ „Was ist denn halbberühmt?“ – „Na wenn man an der Tankstelle und im Supermarkt erkannt wird, aber noch nicht auf der Großen Straße zum Beispiel!“ – „Hmmm… das könnte sein! Würdest du es schlimm finden wenn ich halbberühmt bin, Schatz?“ ….Pause…. ……………………………………………………. „Nö… ich glaub ich würd dich immer noch mögen….“ 😀

Kling Glöckchen, kling

Es weihnachtet und so langsam fängt es wieder an: … das Glockenläuten – und zwar direkt neben der zweimillionsten Gehirnzelle links oben. Da hat nämlich die weihnachtliche Verwaltungszentrale ihren Sitz. Gearbeitet wird dort eigentlich das ganze Jahr über, aber doch eher nach (be)amtlicher Manier lieber leise und langsam. Kurz vor dem Advent werden zum ersten Mal die (Alarm) Glöckchen geläutet.

Da heißt es: ACHTUNG! Und unsere Blicke fallen wie zufällig in Nachbars Garten, wo (wann haben die das denn gemacht???)  schon längst die „10“ Meter hohe Tanne beleuchtet und alle „20“ Fenster geschmückt sind. Man könnte sich eigentlich daran erfreuen und fragen: „Das ist ja wundervoll, sie sind wahrlich ein begnadeter Künstler! Brauchen Sie noch Ausstellungsfläche?? – Ich hätte da auch noch zwei, drei, vier… Fenster und etwas Freifläche…“ (hihi)  🙂 Aber das tut man natürlich nicht, nein!

Denn irgendwo in dieser verrückten Weihnachtszentrale werden natürlich wieder einmal Bürowetten zwischen Verwaltung und Kreativzentrum abgeschlossen:  „In 1 Stunde die Lichterketten enttüdeln? – „Vergesst es, dafür braucht sie mindestens 3 Stunden und dann nochmal 2 bis alle Kartons wieder aufgetaucht sind.“ – „Wir schaffen das!“ –  „Klar! Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut!“ –  „Grrrr dieser Satz! Könnte mal jemand den Jungs vom Gedächtnis erzählen, sie sollten sich mal lieber daran erinnern wo die Weihnachtskugelaufhänger, oder wenn schon nicht die, dann wenigstens wo die Autoschlüssel sind!“ –  „Hey, gestern haben wir sie gefunden! Außerdem werden wir ständig von euch unterbrochen: >>aus dem Weg – schnell!!!… kreativ sein ist angesagt! <<“ – „Ihr meldet Euch ja auch nur, um uns zu blockieren und uns mit Erinnerungen zu ärgern die kein Mensch braucht! Wir wollen uns beim Basteln und Malen nicht daran erinnern wie toll das „Kunstwerk“ unseres Banknachbarn damals in der Schule aussah, während man unseren Engel für einen Querschnitt von einem Kamel gehalten hat…“ –   „Hey, schaut lieber nach vorne!“ – „Ja, ja … nach vorne schauen! Immer die gleiche Leier!“ – „NEIN! Jetzt echt, ACHTUNG, die Osterkiste!!!!!!“ ………………………  „autsch“  😦

Nachdem das Haus dann endlich (konkurrenzfähig!) in weihnachtlichem Glanze erstrahlt ist, wird in der weihnachtlichen Verwaltungszentrale erst mal wieder ein gemütliches (und natürlich hochverdientes) Päuschen eingelegt. Aber MOMENT, dies gilt natürlich NICHT bei Mamas. Denn nun lacht der Nikolaus schon mit einem frechen Grinsen aus dem Terminplaner heraus. Das ist ja einer unserer Lieblingsfreunde (tut keinen Handschlag, aber heimst den ganzen Ruhm für sich alleine ein…) – Und wir spielen sein Spiel sogar noch mit. – Aber, na gut >> in diesem Falle zugegebener Maßen gerne. Denn würden die Augen unserer Kinder auch nur annähernd so strahlen wenn sie wüssten dass wir etwas damit zu tun haben?!  So bestimmt nicht.

Nikolaus – erledigt! Also Pause!!! ….  „Mama, wann backen wir denn endlich Plätzchen?“ – „Machen wir. … Bald, mein Schatz!“ – Pause!!!  … „Meine Freunde haben aber schon alle gebacken.“ >>> Pause mit sofortiger Wirkung abgebrochen!  … (sowas funktioniert immer  *seufz* )

Und nun kurz vor dem dritten Advent hören die Glöckchen gar nicht mehr auf zu läuten: „Haben wir schon alle Geschenke? Haben wir überhaupt schon Geschenke? Irgendjemand irgendwelche Ideen? Hallo Kreativzentrum … bitte melden!!!!! Dieses Jahr müssen wir uns mit dem Geschenke besorgen schließlich noch mehr beeilen, möglicher Weise geht am 21.Dezember die Welt unter und dann bekommt man vermutlich gar nichts mehr zu kaufen! … Ähm, ja… hä??

Also Ihr merkt schon, es läutet … und >> es weihnachtet ….

Deshalb gibt es noch ein kleines Liedchen:

Kling Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen kling.

Bring mir –das wär der Knüller,

`nen Wunschzettelerfüller.

Stellt alles vor die Türe

und niemand was erführe…

Kling Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen kling.

Dann sitz ich ganz in Ruhe,

hab alles in der Truhe.

Lauter schöne Gaben,

den Stress dann andre haben…

Kling Glöckchen, klingelingeling, kling Glöckchen kling.

Kling Glöckchen, klingelingeling, kling doch Glöckchen kling.  🙂  🙂